Japanische Tee-Zeremonie
Die japanische Tee-Zeremonie, oder der Weg des Tees (Chado), entstand, um das Bedürfnis der Menschen nach innerer Ruhe und Ausgeglichenheit zu erfüllen.
Ein wahrer Tee-Meister versteht es, in einem einfachen Teeraum eine Atmosphäre der Besinnung und Konzentration entstehen zu lassen, in der das Betrachten eines Bildes, das Fühlen einer Teeschale und der Genuss einer Tasse grünen Tees zu einem tiefen, Herz und Geist beglückenden Erlebnis werden.
Der pulverisierte grüne Macha-Tee wurde anfangs vorwiegend von Mönchen wegen seiner stimulierenden und heilenden Wirkung geschätzt. Später entwickelte sich unter dem berühmtesten Tee-Meister Japans, Sen Rikyû (1522–1591), eine eigenständige Kunstform. Auf Rikyû gehen die vier unumstösslichen Teeregeln zurück, die einen echten Teemenschen in allen Lebenssituationen erfüllen sollten: Wa (Harmonie), Kei (Achtung und Ehrerbietung), Sei (Reinheit), Jaku (Ruhe und Friede).
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In der Urasenke-Schule kannst du den Teeweg - besser bekannt als “Japanische Teezeremonie” - in authentischer Form mit einem Tee-Meister kennenlernen www.urasenke.de >

